Brot alá Laura

Als ich vor 2 Wochen von meinem Brotbackfieber berichtete, hinterließ Laura einen interessanten Kommentar mit einem weiteren Rezeptvorschlag. Ein Körnerbrot, was so ganz ohne Sonderbehandlung auskommt (Stephie, aufpassen!!) Der Teig wird einfach zusammengerührt, in den Ofen gestellt und gebacken.
Ein wenig skeptisch war ich ja schon, da ich ja von dem anderen Rezept gelernt hatte, wie wichtig die Zeit beim Brotbacken ist. Aber ganz anders hier. Das Ergebnis, trotz der wenigen Zeit, ist einfach nur wunderbar. Die Konsistenz ist schön locker fluffig wie beim Bäcker und die Körnermischung gibt dem Brot ein tolles Aroma. Volle Punktzahl + Sternchen, weil man es schnell noch am Nachmittag für den Abend backen kann.
Eine kleine Anmerkung habe ich aber noch: Wie Ihr auf den Bildern bestimmt schon bemerkt habt, hat das Brot sich ein wenig verselbständigt. Ich habe nämlich einfach die nächstbeste Kastenform rausgekramt und das Brot darin gebacken. Tut das bloß nicht!! Die Kastenform sollte wirklich zum Brotbacken geeignet sein. Aber auch in diesem Fall bekommt das Rezept die volle Punktzahl, denn das Brot schmeckte auch so wunderbar und wir hatten 2 leckere knusprige Krusten. Eine auf dem Brot und eine daneben 🙂
Körnerbrot

1 Kastenform, ca. 1,5 Liter Volumen
600 g Dinkelmehl
200 g Buchweizen, gemahlen
3/4 l lauwarmesWasser
3 TL Salz
4 EL Essig

1 Würfel Hefe

1 Tasse Sesam
1 Tasse Sonnenblumen-Kerne
1 Tasse Leinsamen oder Kürbiskerne

Butter zum Ausfetten der Form

Haferflocken zum Ausstreuen

Salz, Hefe und Essig im Wasser verrühren und auflösen. Dinkelmehl und Buchweizen mit der Flüssigkeit zu einem dickflüssigen Brei vermengen. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen/ Kürbiskerne untermischen, je einen EL für die Dekoration zurückbehalten.

Kastenform ausfetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben, die restlichen Kerne locker darüber verteilen und die gefüllte Form in den kalten Backofen schieben.

Den Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze oder 200°C Umluft stellen und ca. 60 Minuten backen.

Gestern habe ich dann eine ausreichend große Kastenform gekauft. Der Teig war wie bekannt schnell zusammengerührt und das Brot gebacken. So gingen dann 2 Scheiben, lecker bestrichen mit Miree Walnuss, mit mir zur Arbeit und liegen jetzt aufreizend vor mir. Mmmmmh 🙂

6 Kommentare

  1. Ich kaufe Ricotta immer bei Spar – ich denke aber nicht, dass es diese Supermarktkette bei euch gibt. Als Ersatz kann man aber auch Topfen (Quark) nehemen, hab ich schon mal ausprobiert, weil mir der Ricotta zu fett war. Hat auch gut gemundet.

  2. das brot hab ich schon öfter gebacken: alfred biolek hat es mal in seiner kochsendung vorgestellt. ich nehm für eine normal große (kuchen-)kastenform immer die halbe menge der zutaten. das geht auch. manchmal reißt das brot, warum auch immer. aber es schmeckt trotzdem…
    liebe grüße von mano

  3. wie schön, dass Rezept kommt gleich mal in unsere Brotrezeptesammlung. Danke für´s Teilen. Ich finde die Form von deinem Brot irgendwie witzig. Vielleicht sollte man immer zu kleine Backformen nehmen, oder?! Liebe Grüße.

  4. SUPER! ich freue mich riesig, dass es dir ebenso gut gelungen ist wie mir. du kannst übrigens die 800g mehl so zusammenstellen wie du willst, ich nehme z.b. immer 600 dinkel, 200g roggenmehl.

    noch ein tipp für alle, die keine kastenform haben (ich habe auch keine): nehmt einfach eine kuchenform. dann hat man einen riesigen runden brotlaib, von dem man die hälfte einfrieren kann. (:

    viele liebe grüße,
    laura

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